Messeparty in Nürnberg planen

So gelingt das After-Messe-Event für große Gruppen

Was ist eine Messeparty?

Eine Messeparty ist eine geschäftlich organisierte Abendveranstaltung im Umfeld einer Messe, eines Kongresses oder einer Fachveranstaltung. Sie kann auf dem Messestand, auf dem Messegelände oder in einer externen Eventlocation stattfinden.

Typische Gastgeber sind:

  • Aussteller
  • Hersteller
  • Verbände
  • Agenturen
  • Medienunternehmen
  • Händlernetzwerke
  • Technologieanbieter
  • Messeveranstalter
  • internationale Unternehmensgruppen

Die Ziele können unterschiedlich sein:

  • Kundenbindung
  • Lead-Pflege
  • Networking
  • Markenpräsentation
  • Händlerkommunikation
  • Mitarbeitermotivation
  • Produktvorstellung
  • Pressearbeit
  • Abschluss eines erfolgreichen Messetages

Eine Messeparty ist daher nicht automatisch eine klassische Party mit Tanzfläche. Der Begriff umfasst auch Kundenabende, Empfänge, Flying Dinner, Küchenpartys und offene Networking-Formate.

Welche Möglichkeiten gibt es für eine Messeparty in Nürnberg?

Das Format sollte zum Ziel, zur Gästezahl und zur Marke des Veranstalters passen.


Standparty direkt auf der Messe

Eine Standparty findet meist am Ende eines Messetages auf der eigenen Ausstellungsfläche statt. Sie hat kurze Wege und kann bestehende Standtechnik nutzen.

Vorteile sind:

  • Gäste müssen den Veranstaltungsort nicht wechseln
  • Produkte und Marke bleiben sichtbar
  • spontane Besucher können leichter teilnehmen
  • Aufbau und Dekoration sind teilweise bereits vorhanden
  • der zeitliche Übergang ist einfach

Dem stehen Einschränkungen gegenüber:

  • Vorgaben des Messeveranstalters
  • begrenzte Lautstärke
  • eingeschränkte Küchenmöglichkeiten
  • feste Endzeiten
  • mögliche Logistikprobleme
  • wenig Abstand zum geschäftlichen Messetag

Eine Standparty eignet sich besonders für einen kompakten Empfang. Für einen längeren Abend kann eine externe Location mehr Freiheit bieten.


Business Dinner für ausgewählte Gäste

Ein Business Dinner richtet sich an eine kleinere und gezielt ausgewählte Gruppe. Statt möglichst vieler Kontakte stehen intensive Gespräche im Vordergrund.

Geeignete Gäste sind etwa:

  • wichtige Bestandskunden
  • potenzielle Großkunden
  • Führungskräfte
  • internationale Partner
  • Händler
  • Medienvertreter
  • Investoren

Ein gesetztes Menü schafft einen klaren Ablauf. Gleichzeitig begrenzt die Sitzordnung die Zahl der Gesprächspartner. Das Format passt daher eher zu vertiefenden Beziehungen als zu offenem Networking.


Flying Dinner und Networking-Event

Ein Flying Dinner verbindet kleine Gerichte mit einem beweglichen Veranstaltungskonzept. Gäste können ihre Gesprächspartner wechseln und müssen nicht den gesamten Abend an einem Tisch verbringen.

Das Format eignet sich für:

  • gemischte Kundengruppen
  • Verbandsveranstaltungen
  • Händlerabende
  • Produktvorstellungen
  • Veranstaltungen mit 50 oder mehr Gästen
  • internationale Gruppen
  • Open-House-Konzepte

Damit das funktioniert, müssen ausreichend Ablageflächen, Stehtische und Sitzmöglichkeiten vorhanden sein. Gäste sollten außerdem erkennen können, welche Speisen vegetarisch, vegan oder allergenrelevant sind.


Küchenparty mit Live Cooking

Bei einer Küchenparty wird die Zubereitung sichtbar in das Event integriert. Food-Stationen und Live Cooking schaffen Gesprächsanlässe und lösen die klassische Trennung zwischen Küche, Service und Gästen teilweise auf.

Das Konzept eignet sich für Unternehmen, die:

  • einen lockeren Abend wünschen
  • Kulinarik als Erlebnis einsetzen möchten
  • unterschiedliche Speisen anbieten wollen
  • Bewegung im Raum fördern möchten
  • keine formelle Tischordnung benötigen

Eine Küchenparty benötigt jedoch klare Wege. Warteschlangen an einzelnen Stationen, zu wenige Ablageflächen oder ein unübersichtlicher Aufbau beeinträchtigen den Ablauf.


Open-House-Format für große Gruppen

Bei einem Open-House-Event bewegen sich Gäste zwischen mehreren Bereichen. Verschiedene Speiseangebote, Bars, Sitzgruppen und Programmpunkte können parallel stattfinden.

Ein solches Format ist für größere Messeveranstaltungen interessant, weil nicht alle Gäste gleichzeitig essen, sitzen oder ankommen müssen.

Die Vorteile:

  • flexible Ankunft
  • gute Verteilung der Gäste
  • unterschiedliche Gesprächszonen
  • parallele Food- und Getränkeangebote
  • lockere Atmosphäre
  • hohe Bewegungsfreiheit

Voraussetzung ist ein professionelles Gästemanagement. Ein offenes Format darf nicht mit einem unkoordinierten Ablauf verwechselt werden.

Wann gilt eine Messeparty als große Veranstaltung?

Es gibt keine allgemeingültige Gästezahl, ab der ein Event automatisch als Großveranstaltung gilt. Für die praktische Planung wird eine Veranstaltung jedoch deutlich komplexer, sobald mehrere Bereiche gleichzeitig gesteuert werden müssen.

Das betrifft insbesondere:

  • Anmeldung und Einlass
  • Garderobe
  • Getränkeausgabe
  • Speisenversorgung
  • Sitz- und Stehplätze
  • Technik
  • Sicherheitswege
  • Toilettenkapazitäten
  • Transfer
  • Personalplanung
  • Schlusszeiten

Bereits eine Veranstaltung mit 80 oder 100 Personen kann organisatorisch anspruchsvoll sein, wenn alle Gäste gleichzeitig eintreffen. Ein Event mit 200 Personen kann dagegen ruhig ablaufen, wenn Ankunft, Räume und Gastronomie sinnvoll verteilt sind.

Die Gästezahl allein reicht daher nicht zur Beurteilung aus. Entscheidend sind Raumkonzept und Veranstaltungsformat.


So plant man eine Messeparty in Nürnberg Schritt für Schritt

Eine strukturierte Vorbereitung reduziert das Risiko kurzfristiger Änderungen.


1. Ziel der Veranstaltung definieren

Vor der Location-Suche sollte geklärt werden, was der Abend erreichen soll.

Mögliche Ziele:

  • bestehende Kunden halten
  • neue Leads weiterentwickeln
  • einen Produktlaunch begleiten
  • das internationale Team zusammenbringen
  • Medienkontakte pflegen
  • einen Messetag feiern
  • Händler oder Partner informieren

Ein Event mit Schwerpunkt Networking benötigt andere Räume als eine Produktpräsentation oder ein gesetztes Dinner.


2. Gästekreis realistisch einschätzen

Einladungen führen nicht automatisch zu verbindlichen Zusagen. Unternehmen sollten zwischen eingeladenen, angemeldeten und tatsächlich erwarteten Gästen unterscheiden.

Wichtig sind:

  • erwartete Teilnahmequote
  • Begleitpersonen
  • internationale Gäste
  • spontane Zusagen
  • Mitarbeitende des Veranstalters
  • Dienstleister und Künstler
  • Pressevertreter
  • Gäste mit besonderen Zugangsrechten

Die Location benötigt eine realistische Arbeitszahl, keine möglichst optimistische Wunschzahl.


3. Termin und Zeitfenster festlegen

Eine Messeparty sollte nicht zu früh beginnen. Aussteller benötigen nach Messeschluss Zeit für letzte Gespräche, Aufräumarbeiten und die Fahrt zur Location.

Gleichzeitig darf die Pause nicht zu lang werden. Ein zweistündiger Leerraum erhöht das Risiko, dass Gäste eigene Pläne machen oder nicht mehr erscheinen.

Ein typischer Ablauf kann so aussehen:

  1. Einlass und Empfang
  2. erste Getränke
  3. kurze Begrüßung
  4. Öffnung der Food-Stationen
  5. freie Networking-Phase
  6. optionaler Programmpunkt
  7. Dessert und später Ausklang
  8. organisierte Rückfahrt oder individueller Heimweg


4. Location nach Gästefluss auswählen

Die maximale Kapazität sagt wenig darüber aus, wie sich Gäste tatsächlich verteilen.

Zu prüfen sind:

  • Wie breit ist der Eingangsbereich?
  • Entstehen Warteschlangen an der Garderobe?
  • Gibt es mehrere Getränkestationen?
  • Können Gäste zwischen Bereichen wechseln?
  • Sind ausreichend Sitzplätze vorhanden?
  • Sind Food-Stationen gut erreichbar?
  • Gibt es ruhigere Gesprächszonen?
  • Können Raucherbereiche genutzt werden?
  • Wie verlaufen Service- und Fluchtwege?

Eine Location darf nicht bis zur rechnerischen Höchstgrenze gefüllt werden, wenn dadurch Kommunikation und Service leiden.


5. Kulinarisches Konzept abstimmen

Für große Messeveranstaltungen sind Speisen gefragt, die sich gut vorbereiten, ausgeben und essen lassen.

Mögliche Konzepte sind:

  • Flying Dinner
  • Walking Dinner
  • Food-Stationen
  • Live Cooking
  • kleines Buffet
  • gesetztes Menü
  • Snack- und Dessertstationen

Je beweglicher das Format, desto wichtiger sind praktische Portionen. Die Speisen müssen sich mit wenig Besteck essen lassen und dürfen nicht an einer einzigen Station ausgegeben werden.


6. Getränkeversorgung planen

Der erste Eindruck entsteht häufig an der Bar. Lange Wartezeiten direkt nach dem Einlass wirken unorganisiert.

Sinnvoll sind:

  • vorbereitete Empfangsgetränke
  • mehrere Ausgabepunkte
  • Wasser gut sichtbar im Raum
  • alkoholfreie Alternativen
  • klare Regelung für Cocktails und Spirituosen
  • ausreichend Personal zu Beginn
  • definierter Umgang mit Sonderbestellungen

Eine Getränkepauschale schafft Kalkulationssicherheit. Sie muss jedoch transparent beschreiben, welche Getränke enthalten sind und wie lange sie gilt.


7. Technik auf das Notwendige begrenzen

Nicht jede Messeparty benötigt Bühne, Leinwand und Lichtshow. Technik sollte den Ablauf unterstützen und nicht dominieren.

Typische Anforderungen:

  • Mikrofon für Begrüßungen
  • Hintergrundmusik
  • DJ-Technik
  • Präsentationsfläche
  • Markenlogo oder Projektion
  • angepasste Lichtstimmung
  • Stromanschlüsse
  • WLAN

Alle Inhalte müssen vorab getestet werden. Ein spontan angeschlossener Firmenlaptop ist keine verlässliche technische Planung.


8. An- und Abreise organisieren

Die NürnbergMesse ist mit der U1 direkt an Hauptbahnhof und Innenstadt angebunden. Für eine Location in Bahnhofsnähe kann der öffentliche Verkehr daher eine praktikable Lösung sein.

Trotzdem sind folgende Fragen zu klären:

  • Erfolgt die Anreise gemeinsam?
  • Wird ein Shuttle benötigt?
  • Erhalten Gäste eine Wegbeschreibung?
  • Welche Hotels liegen in der Umgebung?
  • Wann fährt der letzte Zug?
  • Müssen Taxis vorbestellt werden?
  • Wie gelangen Mitarbeitende nach dem Abbau zurück?

Ein QR-Code mit Route, Kontaktdaten und Zeitplan kann in die Einladung integriert werden.


Für wen eignet sich eine After-Messe-Party?


Aussteller mit vielen Kundenkontakten

Unternehmen, die während der Messe zahlreiche Gespräche führen, können ausgewählte Kontakte am Abend vertiefen. Ein offenes Format ermöglicht es, verschiedene Kundengruppen einzuladen.


Hersteller und Händlernetzwerke

Händlerabende verbinden Information, Austausch und Wertschätzung. Besonders internationale Netzwerke profitieren von einer Veranstaltung, bei der sich Gäste informell kennenlernen können.


Technologie- und Industrieunternehmen

Bei erklärungsbedürftigen Produkten entstehen Geschäftsbeziehungen oft über mehrere Gespräche. Eine Messeparty bietet einen ruhigeren Rahmen als der Messestand.


Verbände und Organisationen

Verbände können Mitglieder, Partner und Fachpublikum zusammenbringen. Flexible Raumkonzepte sind sinnvoll, weil viele Gäste verschiedene Gesprächspartner treffen möchten.


Agenturen und Eventverantwortliche

Agenturen benötigen verlässliche Ansprechpartner und klare Leistungspakete. Sie koordinieren häufig zusätzlich Branding, Technik, Transfer und Gästelisten.


Internationale Teams

Mitarbeitende aus verschiedenen Ländern treffen sich oft nur anlässlich einer Messe. Eine Abendveranstaltung kann deshalb gleichzeitig Kundenformat und interner Treffpunkt sein.


Aftermesse-Party im Fränk’ness und Imperial

Ein Beispiel für eine Messeparty in Nürnberg ist die gemeinsame Eventlocation von Fränk’ness und Imperial by Alexander Herrmann & Michi Seitz.

Die Location befindet sich in der Königstraße 70, etwa fünf Gehminuten vom Nürnberger Hauptbahnhof entfernt. Die direkte U1-Verbindung führt vom Messezentrum zum Hauptbahnhof. Für Messegäste, die in der Innenstadt oder rund um den Bahnhof übernachten, sind dadurch kurze Wege möglich.

Die Räume können je nach Format für Veranstaltungen zwischen 10 und 250 Gästen genutzt werden. Für kleinere Gruppen sind Private Dining und gesetzte Dinner möglich. Für größere Veranstaltungen können die Bereiche von Fränk’ness und Imperial by Alexander Herrmann & Michi Seitz miteinander verbunden und als Open-House-Format genutzt werden.

Als kulinarische Varianten stehen unter anderem zur Verfügung:

  • serviertes Menü
  • Flying Dinner
  • Walking Dinner
  • Food-Stationen
  • Live Cooking
  • Küchenparty
  • Empfang und Getränkepaket
  • individuelle Eventkonzepte

Flying-Dinner-Formate sind laut aktueller Angebotsdarstellung ab 25 Gästen möglich. Für eine After-Messe-Party können beide Restaurantkonzepte unterschiedliche Stimmungen schaffen: urbaner Steakhouse-Genuss im Fränk’ness und Cool Fine Dining im Imperial.

Die Verbindung mehrerer Bereiche ist insbesondere für große Gruppen relevant. Gäste müssen nicht den gesamten Abend an einem festen Platz verbringen und können zwischen Food-Stationen, Bars und Gesprächszonen wechseln.

Die Übersicht zur Eventlocation für AfterMesse-Partys Fränk’ness und Imperial by Alexander Herrmann & Michi Seitz in Nürnberg enthält die aktuellen Veranstaltungsformate und Anfrageoptionen. Für eine allgemeinere Vorbereitung ist außerdem der Beitrag Firmenevent in Nürnberg planen relevant.

Soll das Essen an einem anderen Veranstaltungsort stattfinden, bietet der Ratgeber Catering in Nürnberg einen Vergleich der möglichen gastronomischen Formate.


Standparty oder externe Messeparty: Was passt besser?

Eine Standparty auf dem Messegelände bietet den Vorteil, dass die Gäste den Veranstaltungsort nach Messeschluss nicht wechseln müssen. Produkte, Messestand und Markenauftritt bleiben sichtbar, und auch spontane Besucher können leichter teilnehmen. Zudem lassen sich Teile der bereits vorhandenen Technik und Dekoration weiterverwenden. Gleichzeitig gelten die Vorgaben des Messeveranstalters. Lautstärke, Dauer, Gastronomie und maximale Gästezahl können durch Standfläche, Logistik und feste Schlusszeiten begrenzt sein.

Eine externe Messeparty erfordert dagegen einen zusätzlichen Transfer oder eine gemeinsame Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln. Dafür kann die Veranstaltung stärker als eigenständiges Markenerlebnis gestaltet werden. Professionelle Küchen, Bars, unterschiedliche Gesprächszonen sowie flexiblere Raumkonzepte ermöglichen größere Kundenabende, Flying Dinner und Networking-Veranstaltungen. Auch der zeitliche Rahmen kann häufig freier gestaltet werden, sofern die Vereinbarungen und örtlichen Vorgaben der Location eingehalten werden.

Eine Standparty eignet sich daher besonders für einen kompakten Empfang unmittelbar nach dem Messetag. Unternehmen, die einen längeren Abend mit umfangreicher Gastronomie, größerer Gästezahl und einer eigenständigen Atmosphäre planen, profitieren eher von einer externen Eventlocation in Nürnberg.

Häufige Fragen zur Messeparty in Nürnberg


Wie früh sollte man eine Messeparty in Nürnberg planen?

Für große Fachmessen sollte die Location mehrere Monate im Voraus angefragt werden. Besonders wichtig ist ein langer Vorlauf, wenn mehr als 100 Gäste, ein exklusiver Veranstaltungsbereich, Technik oder individuelle Speisekonzepte benötigt werden. Hotelzimmer und Dienstleister können während stark besuchter Messen ebenfalls früh ausgelastet sein. Eine erste Anfrage ist auch möglich, wenn die endgültige Gästezahl noch nicht feststeht. Der Veranstalter sollte dann eine realistische Spanne nennen.


Was kostet eine Messeparty pro Person?

Die Kosten hängen von Gästezahl, Dauer, Speisen, Getränken, Technik, Personal und exklusiver Raumnutzung ab. Ein kurzer Empfang mit Getränken und Snacks ist günstiger als eine mehrstündige Veranstaltung mit Flying Dinner, Getränkepauschale, DJ und mehreren Räumen. Für einen seriösen Vergleich müssen alle Leistungen berücksichtigt werden. Ein niedriger Menüpreis ist wenig aussagekräftig, wenn später Raummiete, Technik, Servicezeiten und Getränke hinzukommen.


Welche Gästezahl eignet sich für ein Flying Dinner?

Ein Flying Dinner kann bereits für kleinere Gruppen sinnvoll sein. Es entfaltet seine Vorteile besonders dann, wenn Gäste sich bewegen und mit mehreren Personen sprechen sollen. Bei Aftermesse-Parties im Fränk’ness und Imperial by Alexander Herrmann & Michi Seitz sind entsprechende Formate laut Angebotsseite ab 25 Gästen möglich. Für größere Gruppen müssen mehrere Ausgabepunkte und ausreichend Servicepersonal vorgesehen werden. Die Speisen sollten in zeitlich versetzten Wellen serviert werden, damit nicht alle Gäste gleichzeitig auf die nächste Portion warten.


Braucht eine Messeparty einen DJ oder ein Rahmenprogramm?

Nein. Bei kundenorientierten Veranstaltungen stehen Gespräche häufig stärker im Mittelpunkt als Unterhaltung. Hintergrundmusik kann bereits ausreichen. Ein DJ ist sinnvoll, wenn die Veranstaltung später in einen ausgelasseneren Abend übergehen soll. Rahmenprogramme sollten kurz sein und den Gästefluss nicht unterbrechen. Mehrere lange Reden, Produktfilme und Showelemente können den Abend überladen. Das Programm muss dem Ziel der Veranstaltung dienen und darf nicht allein aus Gewohnheit eingeplant werden.


Wie organisiert man den Einlass bei einer großen Messeparty?

Bei größeren Veranstaltungen sollte eine Gästeliste oder ein digitales Anmeldesystem verwendet werden. Der Eingangsbereich benötigt ausreichend Platz, Personal und eine klare Kennzeichnung. Namensschilder können Networking erleichtern, verlängern aber möglicherweise den Check-in. Firmen sollten außerdem entscheiden, ob spontane Begleitpersonen zugelassen sind. VIP-Gäste, Presse und Dienstleister können getrennt erfasst werden. Garderobe und Empfang dürfen keine gemeinsame Warteschlange erzeugen.


Welche Speisen eignen sich für eine After-Messe-Party?

Geeignet sind Speisen, die sich gut portionieren und ohne komplizierte Handhabung essen lassen. Flying Dinner, kleine Tellergerichte, Food-Stationen und Live Cooking sind für bewegliche Formate geeignet. Sehr schwere Speisen oder lange Menüfolgen passen nicht zu jeder Gruppe. Vegetarische und vegane Optionen sollten sichtbar gleichwertig integriert werden. Außerdem ist darauf zu achten, dass warme Speisen über den gesamten Ausgabezeitraum in guter Qualität angeboten werden können.


Wie kommen Gäste von der NürnbergMesse zur Party?

Die U-Bahn-Linie U1 fährt direkt von der Haltestelle „Messe“ zum Nürnberger Hauptbahnhof. Die Fahrt dauert ungefähr acht Minuten. Liegt die Eventlocation in der Innenstadt, kann der weitere Weg häufig zu Fuß erfolgen. Für größere Gruppen sollte eine genaue Route mit Treffpunkt versendet werden. Ein Shuttle ist sinnvoll, wenn die Location nicht gut mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar ist, Gäste viel Material transportieren oder ein zeitlich enger gemeinsamer Beginn vorgesehen ist.


Was muss bei internationalen Gästen berücksichtigt werden?

Einladungen, Wegbeschreibungen und Ablaufpläne sollten mindestens auf Englisch verfügbar sein. Ernährungsformen, Allergien und religiöse Speisevorgaben müssen frühzeitig abgefragt werden. Internationale Gäste benötigen außerdem klare Informationen zu Transfer, Dresscode, Beginn und geplantem Ende. Bei Begrüßungen und Präsentationen sollte geprüft werden, ob eine Übersetzung notwendig ist. Ein zu stark regional geprägtes Speisenangebot kann interessant sein, sollte aber verständlich erklärt und um zugängliche Alternativen ergänzt werden.

Fazit: Messeparty in Nürnberg als eigenständiges Event planen

Eine Messeparty im Fränk’ness und Imperial by Alexander Herrmann & Michi Seitz in Nürnberg ist dann erfolgreich, wenn sie nicht lediglich als Verlängerung des Messestands behandelt wird. Sie benötigt ein klares Ziel, eine realistische Gästeplanung und ein Format, das Gespräche, Kulinarik und Bewegung sinnvoll verbindet.

Für kleinere Kundenrunden kann ein gesetztes Business Dinner die passende Wahl sein. Große Gruppen profitieren häufig von Flying Dinner, Food-Stationen und Open-House-Konzepten. Entscheidend ist, dass Einlass, Speisen, Getränke und Raumaufteilung auf die tatsächlichen Gästewege abgestimmt sind.

Aftermesse-Parties im Fränk’ness und Imperial bieten in der Nürnberger Innenstadt unterschiedliche Formate für 10 bis 250 Gäste. Über die Seite zur Eventlocation in Nürnberg können Unternehmen eine After-Messe-Party mit passendem Dinner- und Raumkonzept anfragen.